Aufräumen – die besten Tipps und Tricks für ein ordentlich einladendes Zuhause!

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Aufräumen ist sicher nicht die spaßigste Beschäftigung. Dabei ist ein aufgeräumtes Zuhause doch am schönsten: Mehr Platz durch weniger Chaos. Um Aufräumen so einfach wie möglich zu machen, haben wir Tipps und Tricks zusammengestellt. Die sind übrigens nicht nur nützlich für das eigene Zuhause, sondern auch im Minijob als Haushaltshilfe.

Warum ist Aufräumen wichtig?

Dein innerer Schweinehund sträubt sich gegen das Aufräumen. Denn warum Ordnung schaffen, wenn bald wieder Chaos herrscht?

Hier ein paar gute Gründe:

  1. Unordnung ist energieraubend, löst Stress und Aggressionen aus. Ordnung hingegen macht glücklich! Das Glückshormon Endorphin wird ausgeschüttet, wenn wir uns zum Beispiel Aufräumen als Ziel setzen und dieses erreichen.
  2. Äußerliche Ordnung ist auch innerliche Ordnung. In einer aufgeräumten Wohnung lässt es sich besser konzentrieren und entspannen.
  3. Aufräumen kann Stress abbauen und fast therapeutisch wirken. Denn die aktiven Bewegungen beim Aufräumen halten fit und wer sich darauf konzentriert, schafft auch Ordnung im Kopf.

Aufräumen – Wo fange ich an?

Am schwierigsten ist es, genug Motivation fürs Aufräumen zu finden. Dann ist ein System hilfreich. Ordnung schaffen klappt zum Beispiel gut mit einer To-do-Liste. Notiere dir, welche Zimmer du aufräumen musst, was genau zu tun ist und welche Aufgaben am wichtigsten sind. Im Minijob als Haushaltshilfe kannst du mit deinem Arbeitgeber festlegen, was unbedingt erledigt und als Erstes gemacht werden soll.

Sorge für gute Stimmung

Mit guter Laune kann Aufräumen Spaß machen. Wir haben ein paar Vorschläge:

  1. An einem sonnigen Tag die Vorhänge aufziehen und ganz viel Sonnenlicht in die Wohnung oder ins Haus lassen. So schüttest du Serotonin aus – ebenfalls ein Glückshormon.
  2. Lass deine Lieblings-Playlist laufen und hol dir Motivation auf die Ohren.
  3. Stell dir vor, wie viel mehr Platz für andere Dinge sein wird, wenn du mit dem Aufräumen fertig bist.

Flächen freiräumen

Beginne damit, Flächen freizuräumen und halte dich an eine konkrete Reihenfolge: Erst den Boden aufräumen, damit du dich frei bewegen kannst. Dann arbeitest du dich strategisch weiter vor und bleibst am besten an einer Aufgabe, bis sie fertig ist. Du kannst beim Sortieren zunächst Haufen bilden und Dinge anschließend wegräumen. So springst du nicht ständig hin und her. Im Prinzip kannst du bei jeder Fläche gleich vorgehen, sei es Schreibtisch, Regal oder Fensterbank.

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Staubwischen, Staubsaugen und Co.

Nachdem du alle Flächen freigeräumt und fehlplatzierte Dinge an ihren richtigen Ort gebracht hast, geht es ans Saubermachen. Faustregel: Immer von oben nach unten putzen. Also erst Staubwischen, dann Staubsaugen.

Hast du die Fensterbänke frei geräumt, bietet es sich an, die Fenster zu putzen – je nach Zustand natürlich. Anschließend sind die Böden dran: Für das feuchte Wischen eignet sich lauwarmes Wasser mit etwas Spüli, Essig- oder Neutralreiniger. Achte bei Fenster und Boden darauf, von oben nach unten zu putzen und genügend Zeit zum Trocknen einzuplanen.

Schränke und Abstellkammern sortieren

Hier solltest du mit System vorgehen und dieses natürlich vorher absprechen, wenn es nicht um deinen eigenen Schrank geht. Plane genügend Zeit ein, denn all die Dinge in Schrank oder Kammer neu zu sortieren, dauert einfach.

Du kannst zum Beispiel nach Farben, Kategorien oder Saison sortieren. Sei beim Aussortieren mutig und trenne dich von Dingen, die tatsächlich nicht mehr gebraucht werden. Hilfreiche Fragen dazu: Wann habe ich den Gegenstand zum letzten Mal benutzt? Macht er mich glücklich? Je nach Antwort wandert er auf einen Stapel mit Dingen, die gespendet oder entsorgt werden können. Arbeitgeber oder Arbeitgeberin sind dir als Haushaltshilfe sicher dankbar, wenn du beim Aussortieren mit Methode unterstützt.

Neuorganisieren

Nun sollte das Zimmer sauber sein, die Flächen freigeräumt. Bringe nun Gegenstände an ihren richtigen Platz oder gib ihnen einen neuen festen Platz. Das kann eine sehr schöne Aufgabe sein, die du als Haushaltshilfe mit deinem Arbeitgeber gemeinsam erledigen kannst. Diesen Aufräum-Vorgang kannst du nun in jedem Zimmer anwenden.

Deine perfekte Routine

Das Aufräumen mit unseren Tipps und Tricks hat sich gelohnt – du hast aber vermutlich wenig Lust und Zeit, das jede Woche so intensiv zu wiederholen. Lege dir deswegen eine Routine zu, in der du einfach deine Ordnung beibehalten kannst.

Mut zur Trennung, Methode für Ordnung

Hast du einmal gründlich aussortiert, kannst du dich an folgende Regel halten: Bei jeder neuen Anschaffung, entsorge eine alte. Außerdem kannst du dich auch von unnötigen Ablageflächen verabschieden, wie zum Beispiel Stühlen, die niemand benutzt.

Bleib konsequent und achte darauf, dass es bei dir zu Hause immer einigermaßen ordentlich ist. So klappt’s:

  • Wäsche immer direkt zum Trocknen aufhängen und danach so früh wie möglich einräumen.
  • Dreckiges Geschirr direkt in die Spülmaschine sortieren, anstatt es erst mal im Spülbecken zu häufen – oder es möglichst abwaschen, bevor sich Stapel bilden.
  • Gegenstände nach Benutzung immer wieder zurück an ihren vorgesehenen Platz bringen. Verlasse nie den Raum, ohne etwas mitzunehmen, das in ein anderes Zimmer gehört.
  • Bestimme Zeiten für bestimmte Aufgaben. Du kannst zum Beispiel immer morgens dein Bett machen und immer abends die Wäsche waschen.

Tipps für den Minijob im Haushalt

All unsere Tipps und Tricks kannst du dir natürlich im Minijob zunutze machen! Egal, ob als Haushaltshilfe oder Seniorenbegleitung, unsere Ideen fürs Aufräumen kannst du überall anwenden. Als Seniorenbegleiter oder -begleiterin unterstützt du Menschen, die Hilfe in ihrem alltäglichen Leben benötigen. Dazu gehört auch, dass du sie beim Einkaufen, bei bürokratischen Angelegenheiten oder eben auch beim Aufräumen unterstützt.

Probiere unsere Tipps und Tricks zum Aufräumen doch das nächste Mal beim Minijob im Haushalt deiner Arbeitgeber aus. Und schau auch gerne mal bei unseren Top Putz-Hacks und unserer Checkliste für den nächsten Frühjahrsputz vorbei.

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