Fenster richtig putzen – Tipps und Tricks | Minijobber-Magazin

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Mit welchen Reinigungsmitteln und Tipps gelingt das Fensterputzen schnell und streifenfrei? Erfahre, was beim Thema Sicherheit wichtig ist und wie oft du Fenster putzen solltest.

Fensterputzen ist die zweit nervigste Tätigkeit im Haushalt – direkt nach Bügeln. In einer Studie der Minijobzentrale geben 33 Prozent der Teilnehmer an, dass sie nur ungern die Fenster putzen. Beliebter sind Müll rausbringen, die Betten machen und aufräumen: Nur 7 Prozent der Befragten erledigen diese Tätigkeiten ungern.

Ob du nun zu dem Glücklichen gehörst, die gerne die Fenster putzen oder es nicht ausstehen kannst: Fensterputzen hat bei schönem Wetter nun wieder Hochsaison – denn die Sommersonne will mit glasklaren Fensterscheiben genossen werden.

Mit unseren Profi-Tipps bist du dafür bestens ausgerüstet. Du erfährst außerdem, was du in Sachen Sicherheit beachten solltest, welche Reinigungsmittel nicht fehlen dürfen und wie du die Fenster durch die richtige Technik streifenfrei und blitzblank strahlen lässt.

Deine Sicherheit steht an erster Stelle

Frau steht auf einer Leiter und putzt ein Fenster.

Falls du schwer zugängliche Fenster putzt, wie z. B. Deckenfenster, brauchst du womöglich eine Leiter. Gehe auf Nummer sicher und pass auf, dass du stabil stehst.

Denn von der Leiter fallen ist die eine Sache – schlimmer wäre noch, aus dem Fenster zu stürzen. Sag deinem Arbeitgeber auch, wenn du dir eine bestimmte Tätigkeit nicht zutraust. Denn deine Sicherheit geht auf jeden Fall vor! Gut zu wissen: Falls dir bei deinem Minijob doch mal etwas passieren sollte, bist du bei einem Unfall abgesichert.

Was brauche ich zum profihaften Fensterputzen?

Diese Putzmaterialen solltest du zur Hand haben:

Eimer mit Putzmaterial wie Glasreiniger, Handschuhen und Putztüchern
  • Einen Putzeimer mit Wasser und einigen Spritzern Essigreiniger oder Spüli
  • Einen Schwamm oder einen Lappen
  • Ein sauberes Mikrofasertuch
  • Putzhandschuhe
  • Eine Leiter oder einen Tritt
  • Optional ist ein Stil- oder Handbesen
  • Profis schwören auf einen Abzieher

Ein Abzieher kann das Fensterputzen erleichtern.

Schritt für Schritt zum streifenfreien Durchblick

1. Triff ein paar Vorbereitungen

Stelle sicher, dass du genug Platz hast: Räume am besten alles aus Weg, was stören könnte, z. B. Gardinen, Teppiche oder eine Couch, die zu nah am Fenster stehen. Du kannst auch ein Handtuch unter das Fenster legen, damit nichts nass wird, das nicht nass werden darf. Und wenn dein Arbeitgeber nichts dagegen hat, mach dir deine Lieblingsmusik an, damit kommst du richtig in Schwung!

2. Entferne groben Schmutz

Befreie das Fenster erst einmal von grobem Schmutz wie Spinnenweben, Staub oder Blütenpollen. Dazu eignet sich ein Besenstil, Handbesen oder ein weicher Schwamm.

3. Säubere den Fensterrahmen

Befreie das Fenster erst einmal von grobem Schmutz wie Spinnenweben, Staub oder Blütenpollen. Dazu eignet sich ein Besenstil, Handbesen oder ein weicher Schwamm.

4. Die Nassreinigung

Seife das Fenster gut mit der Wasser-Essig-Mischung ein. Am besten von oben nach unten. Wichtig ist, dass du gründlich wischst und den ganzen Schmutz erwischst.

5. Trockne die Fenster

Jetzt trockne das Fenster ab. Profis schwören hier auf einen Abzieher. Falls der nicht zur Hand ist, kannst du auch ein Mikrofasertuch nutzen.

6. Zu guter Letzt wird poliert

Für ein glasklares Ergebnis poliere mit einem trockenen Mikrofasertuch oder einem Fensterleder. Profi-Poliertipp: Eine alte Nylonstrumpfhose wirkt Wunder!

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Noch mehr Tipps für glasklare Fenster

  • Verwende nicht zu viel Spüli im Wasser. So vermeidest du Schlieren.
  • Putze die Fensterrahmen am Anfang der Reinigung gründlich, so dass bei der Nassreinigung kein Schmutz auf die Fenster gelangt.
  • Gehe nach der Nassreinigung schnell mit dem Abzieher oder Mikrofasertuch über das Fenster, damit nichts eintrocknet. Denn wenn die Spüli-Mischung teils eingetrocknet ist und du dann rübergehst, entstehen Schlieren.
  • Am besten putzt du an Tagen, an denen es nicht sonnig ist. Denn da siehst du besser, wo du nachpolieren musst.

Wie oft sollte man Fenster putzen?

Dazu gehen die Meinungen stark auseinander: Empfehlungen reichen von ein- bis viermal pro Jahr. Letztlich kommt es einfach darauf an, ob und wie dreckig die Fenster sind und auf dein Empfinden oder das deines Arbeitgebers. Wenn du siehst, dass es wieder Zeit ist, schlage es doch deinem Arbeitgeber vor. Wenn er oder sie auch zu den 33 Prozent gehört, die Fensterputzen überhaupt nicht mögen, werden sie dir dankbar sein.

Hast du weitere Tipps fürs Fensterputzen? Teile sie in den Kommentaren!

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