Frühjahrsputz – warum wir das machen und wie er gelingt

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Die Frühlingssonne bringt’s ans Licht: Der Frühjahrsputz ist fällig! Im März ist dafür die beste Jahreszeit – schließlich ist das der Monat des kalendarischen Frühlingsanfangs. Aber welche Bedeutung hat der Frühjahrsputz und wie organisiert man ihn am besten?

Ursprung und Bedeutung des Frühjahrsputzes

Bei diesem Ritual ging es von je her darum, den Winter hinauszukehren. Der Ursprung des Frühjahrsputzes geht zurück bis auf die alten Römer. In einer Zeit, in der noch über offenem Feuer gekocht wurde, befreiten die Menschen im Frühling Ihre Behausungen von Ruß und sonstigem Schmutz. Die Natur macht es vor, bringt mehr Licht und signalisiert mit zartem Grün und ersten Blüten Aufbruchsstimmung. Das macht bis heute vielen Menschen Lust, das Zuhause auf Vordermann zu bringen. 

Was den Einen ein Fest, ist den Anderen ein Graus. Aber auch viele Putzmuffel ringen sich zu dieser Jahreszeit zum Großreinemachen durch – oder holen sich einen Minijobber zur Unterstützung. Für Minijobber, die schon in Privathaushalten beschäftigt sind, fallen so einige Sonderaufgaben an. Gut geplant, ist halb gewonnen! Teile dir die Aufgaben ein, damit dich nicht zwischendurch die Lust oder die Kraft in den Armen verlässt. Unsere Frühjahrsputz-Checkliste hilft dabei.

Die 7-Punkte-Checkliste für deinen Frühjahrsputz

1. Wohnung aufräumen und ausmisten

Fürs Saubermachen brauchst du freie Bahn. Also stehen Aufräumen und Ausmisten an erster Stelle. Vermutlich wirst du als Minijobber das nicht alleine übernehmen. Sprich dich mit deinem Arbeitgeber ab. Anfallen kann zum Beispiel: Die Winter-Deko in Kisten verstauen, unnütze oder kaputte Dinge aussortieren, Kleiderschränke umräumen und Kleidung aussortieren.  

2. Staubwischen

Schränke, Regale und andere Oberflächen wollen entstaubt werden. In der Hand haben solltest du einen Staubwedel oder Staubfänger und ein feuchtes Tuch fürs Grobe. Wer ehrgeizig ist, wischt auch Schubladen und Schränke feucht aus. 

Tipp: Zimmerpflanzen abduschen oder in den Frühlingsregen stellen. So wird der Staub von den Blättern gespült und sie erstrahlen in neuem Glanz.

3. Fenster putzen

Der Klassiker unter den Frühjahrsputz-Aktivitäten. Es kann schweißtreibend sein, ist dafür aber ein tolles Workout: Während 30 Minuten Fenster putzen verbrennst du durchschnittlich 100 Kalorien
Am besten klappt das streifenfreie Putzen bei ein wenig Sonnenschein. So siehst du Stellen gut, die du nachpolieren musst. Nimm zum Beispiel ein Gemisch aus drei bis fünf Litern Wasser und einigen Spritzern Essig. Entferne zuerst den groben Schmutz, ziehe die Scheibe ab oder wische sie trocken. Anschließend mit klarem Wasser nachspülen und erneut abziehen oder trocken wischen. 

4. Vorhänge waschen

Wann, wenn nicht jetzt – gewaschene Vorhänge zu frisch geputzten Fenstern! Bringe die Vorhänge direkt nach dem Waschen wieder an, so sparst du dir das Bügeln. Das klappt zu zweit übrigens deutlich besser als allein. Zum Auffangen von Tropfwasser am besten Handtücher unterlegen.

5. Küche putzen

In der Küche geht es Fettschlieren, Staub und Flecken an den Kragen. Konkret heißt das: Die Fliesen und Schrankoberflächen ab- und die Schränke innen auswischen, Kühlschrank und Backofen reinigen und die Dunstabzugshaube von Fettschichten befreien. 

Tipp: Einzelteile von Kühlschrank, Dunstabzug und Herd (Glasplatten, Plastikteile) lassen sich gut in der Spülmaschine reinigen. Etwas Spülmittel statt dem Tab schont das Material.

6. Badezimmer putzen

Neben dem üblichen Programm (Waschbecken, Badewanne, Toilette putzen) kannst du dir dieses Mal auch hartnäckige Kalkflecken auf Fliesen und Armaturen vorknöpfen. Ein Kalklöser auf Essigbasis oder auch Zitronensaft sind dazu nützlich.

7. Böden saugen und wischen

Als Finale sind die Böden dran. Zunächst wird gesaugt, alle Teppiche und glatte Böden. Im Anschluss Parkett, Dielen, Laminat oder Bodenfliesen feucht wischen. 

Tipp: Holzböden am besten nur nebelfeucht wischen. Zu viel Wasser dringt in das Holz ein und lässt es aufquellen.

Wie lange brauchst du für den Frühjahrsputz?

Je nach Anspruch und Aufgaben dauert der Frühjahrsputz ein bis zwei Tage. Überschlage anhand der Checkliste die Zeit für die einzelnen Aufgaben grob. Manche Aufgaben gehen schneller, andere sind zeitintensiver (zum Beispiel Fensterputzen: 15 Minuten pro Fenster). Überlege, wie du Aufgaben gut kombinieren, dir mit deinem Arbeitgeber teilen oder auf mehrere Tage verteilen kannst. 

Mit Musik geht es übrigens oft leichter. Wenn dein Arbeitgeber nichts dagegen hat, hol dir für extra Schwung deine Lieblingssongs über den Kopfhörer.

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Extra Vorsicht bei extra Aufgaben!

Gerade bei den Sonderaufgaben während des Frühjahrsputzes stehst du ganz oben auf der Leiter, um Vorhänge aufzuhängen, Schränke abzustauben oder Oberfenster zu putzen? Als angemeldeter Minijobber bist du zwar unfallversichert – achte aber trotzdem auf deine Sicherheit und geh keine Risiken ein. Wenn es Aufgaben gibt, die du dir körperlich nicht zutraust, sprich mit deinem Arbeitgeber!

Noch nicht bei der Minijob-Zentrale angemeldet? Das geht ganz einfach unter minijob-zentrale.de/haushaltsscheck und kostet dich als Minijobber nichts. Sprich deinen Arbeitgeber darauf an!

Du hast noch nicht den passenden Minijob gefunden? Dann melde dich bei der Haushaltsjob-Börse der Minijob-Zentrale an und finde den perfekten Job auf www.haushaltsjob-boerse.de.

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