Was ist ein Minijob

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Du willst dir mit einem Minijob etwas dazuverdienen? Hier erfährst du, was genau ein Minijob ist und worauf du achten solltest.

Diese unterschiedlichen Minijobs gibt es

Es gibt zwei Arten von Minijobs: Den 450-Euro-Minijob und den kurzfristigen Minijob. 

Während du bei einem 450-Euro-Minijob auf die Höhe des Verdienstes achten musst, darf der kurzfristige Minijob nur für einen begrenzten Zeitraum ausgeübt werden.

Hier können Minijobs ausgeübt werden

Minijobs können im gewerblichen Bereich und in Privathaushalten ausgeübt werden. 

Zu den Jobs in Privathaushalten gehören die Gartenarbeit, die Hausarbeit und die Senioren- oder Kinderbetreuung. Hier sind Privathaushalte die Arbeitgeber. Im Vergleich zu den gewerblichen Minijobs zahlen die privaten Arbeitgeber zum Beispiel geringere Abgaben.

Zum gewerblichen Bereich zählen unter anderem Minijobs im Einzelhandel oder in der Gastronomie. Hier werden Minijobs besonders häufig ausgeübt.

Das ist ein 450-Euro-Minijob

Bei einem 450-Euro-Minijob darfst du durchschnittlich nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen. Bist du ein ganzes Jahr durchgehend beschäftigt, kannst du somit insgesamt maximal 5.400 Euro verdienen. Vertraglich zustehende Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld müssen dabei berücksichtigt werden.

Dein Arbeitgeber zahlt für dich als 450-Euro-Minijobber Beiträge an die Minijob-Zentrale. Nur in der Rentenversicherung zahlst du einen kleinen Eigenanteil. Dieser liegt im gewerblichen Bereich momentan bei 3,6 Prozent deines Verdienstes. Damit bist du rentenversicherungspflichtig und hast Anspruch auf das volle Leistungspaket der gesetzlichen Rentenversicherung. Bist du in einem Privathaushalt beschäftigt, beträgt dein Eigenanteil 13,6 Prozent.

Du kannst dich jedoch von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen, so dass nur Pauschalbeiträge von deinem Arbeitgeber gezahlt werden. 

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Das ist ein kurzfristiger Minijob 

Der Verdienst in einem kurzfristigen Minijob ist nicht begrenzt. Hier kannst du mehr als 450 Euro im Monat verdienen, ohne dass Sozialabgaben zu zahlen sind. Ein kurzfristiger Minijob ist aber von vornherein auf einen begrenzten Zeitraum festzulegen.

Innerhalb eines Kalenderjahres gelten für deinen kurzfristigen Minijob folgende Zeitgrenzen: 

  • 3 Monate (wenn du an mindestens 5 Tagen pro Woche arbeitest)

    oder
  • 70 Arbeitstage (wenn du regelmäßig weniger als 5 Tage wöchentlich arbeitest). 

Weitere Infos zu 450-Euro-Minijobs und kurzfristigen Minijobs findest du auf unserer Internetseite der Minijob-Zentrale unter diesem Link.

Steuern für Minijobs

Der Verdienst aus einem Minijob ist steuerpflichtig. Die Besteuerung kann auf 2 Arten erfolgen. Entweder fordert dein Arbeitgeber deine Steuerdaten an, um den Minijob individuell nach der Steuerklasse zu versteuern. Dann zieht er die Steuer von deinem Verdienst ab. Oder er übernimmt die Steuer und zahlt eine Pauschale. Bei 450-Euro-Minijobs ist das fast immer so, weil die Pauschalsteuer nur 2 % beträgt und somit für den Arbeitgeber besonders günstig ist. Die Pauschalsteuer für kurzfristige Minijobs ist um ein Vielfaches höher und wird von Arbeitgebern selten genutzt, so dass bei kurzfristigen Minijobs in der Regel individuell versteuert und der Steuerbetrag vom Verdienst abgezogen wird.

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Angelika
Angelika
5 Monate zuvor

Bitte schreibt doch auch mal wie es mit selbstständigen Arbeiten ist. Steuer und Krankenkasse. Danke

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